Berufsunfähigkeitsversicherung Handwerker

Handwerker können bei Berufsunfähigkeit eine minimale Unterstützung über die gesetzliche Rente erhalten. Doch auch für sie ist die private Berufsunfähigkeitsversicherung zur Existenzsicherung unabdingbar. Sind Sie als Handwerker in der Handwerksrolle registriert, so müssen Sie Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung werden. Sie haben dann einen geringen finanziellen Schutz im Fall der Berufsunfähigkeit. Können Sie nicht mehr in Ihrem Beruf arbeiten, gelten Sie als berufsunfähig. Der Gesetzgeber darf Sie allerdings auf einen anderen Beruf verweisen, sofern Sie noch 3 Stunden täglich arbeitsfähig sind.

Werden Sie berufsunfähig und sind nicht privat abgesichert, so müssen Sie sich überlegen, womit Sie Ihren gewohnten Lebensstandard finanzieren möchten. Abhilfe schafft hier nur eine leistungsstarke Berufsunfähigkeitsversicherung Handwerker, die bereits ab 50-prozentiger Berufsunfähigkeit zahlt und nicht verlangt, dass Sie einen anderen Beruf ausüben. Ergibt sich ein Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit, so sind Sie als Handwerker über Ihre Berufsgenossenschaft abgesichert. Diese berücksichtigt jedoch keine Risiken im Privatleben oder Erkrankungen, die keine Berufskrankheiten sind.

Berufsunfähigkeitsversicherung für Handwerker – früh abschließen lohnt sich

Laut einer aktuellen Statistik der Handwerkskammer Düsseldorf haben nur 10 Prozent der Handwerker eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Sind Sie von Ihrem Verdienst abhängig, so ist der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung aber unumgänglich. Ergibt sich Berufsunfähigkeit, so können Sie sich auf ausreichende staatliche Unterstützung nicht verlassen. Der Handwerkskammer zufolge beruht die Unbeliebtheit der Berufsunfähigkeitsversicherung bei Handwerkern auf den erhöhten Beiträgen, die körperlich arbeitende Menschen zahlen müssen.

Zu beachten ist hierbei aber, dass Sie niedrigere Beiträge nutzen können, wenn Sie die Berufsunfähigkeitsversicherung in jungen Jahren abschließen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich die Beiträge nicht nur nach der Berufsgruppe, sondern auch nach dem Gesundheitszustand und dem Alter des Versicherten richten. Je älter man ist, desto mehr Vorerkrankungen ergeben sich, die zu Risikoaufschlägen, Leistungsausschlüssen oder gar zur Ablehnung führen können. Ihr Gesundheitsbild wird bei der Antragstellung per Fragebogen ermittelt.

In jedem Fall besteht gerade für Handwerker aufgrund ihrer Tätigkeit ein erhöhtes Risiko hinsichtlich einer Arbeitsunfähigkeit. Deshalb ist gerade für sie die Absicherung des
Arbeitseinkommens absolut lebensnotwendig. Wer also rechtzeitig verschiedene Tarife miteinander vergleicht und sich für ein Angebot mit gutem Preis-Leistungsverhältnis entscheidet, handelt vorausschauend.